Krampfadern

Warum entwickeln sich Krampfadern in der Schwangerschaft?

Martin Deterre
·
June 29, 2026
· — min de lecture

Warum treten Krampfadern in der Schwangerschaft so häufig auf? Hormone und der Druck der Gebärmutter spielen eine Rolle. Was hilft, und was nach der Geburt passiert.

Key points :
  • Schwangerschaft und Geburt gehören zu den Auslösern von Krampfadern.
  • Ein Drittel der Frauen zeigt nach dem ersten Kind Anzeichen, nach mehreren die Hälfte.
  • Hormone und der Druck der Gebärmutter dehnen die Venen auf.
  • Vorbeugen hilft: Kompression, Bewegung, Beine hochlegen.
  • Viele Krampfadern verschwinden 3 Monate bis 1 Jahr nach der Geburt.

Krampfadern sind Venen, die das Blut nicht mehr gut entgegen der Schwerkraft zum Herzen zurückführen. Meist geschlängelt, hervortretend und vergrößert, sind sie zunächst ein kosmetisches Problem, können aber auch behandlungsbedürftige Beschwerden verursachen. Und in der Schwangerschaft treten sie besonders häufig auf.

Treten Krampfadern in der Schwangerschaft häufiger auf?

Schwangerschaft und Geburt gelten als einer von mehreren Auslösern. Auffällig: In jungen Jahren sind Jungen und Mädchen gleich häufig betroffen, mit dem Alter aber zunehmend Frauen. Bei etwa einem Drittel der Frauen zeigen sich nach dem ersten Kind Anzeichen von Krampfadern, nach mehreren Schwangerschaften sogar bei der Hälfte.

Was verursacht Krampfadern in der Schwangerschaft?

Sichtbare Vene am Bein

Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt, doch die Schwangerschaft spielt eine wesentliche Rolle. Man nimmt an, dass hormonelle Veränderungen den Venentonus senken und die wachsende Gebärmutter den venösen Rückfluss staut, was die Venen stark aufdehnt.

Vor allem bei einer bereits leichten Veneninsuffizienz kann die Schwangerschaft die Erkrankung deutlich voranschreiten lassen.

Gute Nachricht: Eine Krampfader lässt sich ohne Operation behandeln. Die Echotherapie verschließt sie ohne Schnitt.

Wie kann man vorbeugen?

Ganz verhindern lässt es sich oft nicht, aber das Risiko sinkt mit einfachen Maßnahmen: Kompressionsstrümpfe mit Beinübungen, tägliche leichte Bewegung (nach Absprache mit dem Arzt), regelmäßige Pausen bei langem Sitzen oder Stehen, die Beine nicht übereinanderschlagen, flache statt hohe Schuhe, die Beine hochlegen und weniger Salz.

Und nach der Geburt?

Nach der Entbindung lässt der Druck der Gebärmutter auf die untere Hohlvene nach, und viele Krampfadern bessern sich: Häufig verschwinden sie innerhalb von 3 Monaten bis 1 Jahr. Deshalb behandelt man Krampfadern während der Schwangerschaft in der Regel nicht. Neben der Schwangerschaft erhöhen auch Alter, Genetik, Übergewicht und stehende Arbeit das Risiko.

Fragen Sie sich, ob die Echotherapie in Ihrer Nähe verfügbar ist? Ein wachsendes Netz von Zentren ist bereits mit dem SONOVEIN ausgestattet.

Questions fréquentes

Warum bekommt man in der Schwangerschaft Krampfadern?

Durch hormonelle Veränderungen, die den Venentonus senken, und den Druck der Gebärmutter, der den Rückfluss staut und die Venen aufdehnt.

Wie häufig sind Krampfadern in der Schwangerschaft?

Bei etwa einem Drittel der Frauen nach dem ersten Kind, nach mehreren Schwangerschaften bei rund der Hälfte.

Kann man ihnen vorbeugen?

Nicht immer ganz, aber Kompression, Bewegung, Pausen, das Hochlegen der Beine und weniger Salz senken das Risiko.

Verschwinden sie nach der Geburt?

Häufig ja, innerhalb von 3 Monaten bis 1 Jahr, weshalb man in der Schwangerschaft meist nicht behandelt.

Kann man die Krampfadern behandeln?

Ja, nach der Schwangerschaft und ohne Operation: Die Echotherapie verschließt die Vene mit Ultraschall.

Sources utilisées

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