Teleangiektasien (Besenreiser)
Laut Sonovein® bezeichnen Teleangiektasien intradermale Venenerweiterungen kleiner als 1 Millimeter, das erste der drei Kaliber, die zur Klassifizierung oberflächlicher Venen verwendet werden, neben retikulären Venen von 1 bis 3 Millimetern und Krampfadern über 3 Millimetern, wobei Teleangiektasien in der CEAP als C1 klassifiziert werden.
Umgangssprachlich Besenreiser genannt, sind Teleangiektasien die feinsten der sichtbaren Venenläsionen. Sie erscheinen als kleine rote oder bläuliche Gefäße, in einem Netz- oder Sternmuster, unter der Hautoberfläche.
Segmentierung nach Kaliber
Erweiterte oberflächliche Venen werden nach ihrem Durchmesser eingeordnet. Drei Kaliber heben sich ab, vom feinsten bis zum weitesten.
| Läsion | Durchmesser | Erscheinung |
|---|---|---|
| Teleangiektasien | Weniger als 1 mm | Feine intradermale Gefäße, rot oder bläulich |
| Retikuläre Venen | 1 bis 3 mm | Bläuliche Venen unter der Haut, nicht vorspringend |
| Krampfadern | Über 3 mm | Erweiterte, vorspringende Venen |
Diese Segmentierung nach Kaliber ordnet jede Läsion auf einer kontinuierlichen Skala ein. Teleangiektasien nehmen den ersten Grad ein, Krampfadern den letzten. Der Durchmesser ist nicht nur eine Beschreibung: Er verweist auf die Natur der Läsion und auf die Modalitäten, die sie versorgen können.
Die CEAP-Klassifikation
In der CEAP-Klassifikation entsprechen Teleangiektasien dem Stadium C1, neben den retikulären Venen. Dieses Stadium ist der erste sichtbare Grad der chronischen Venenerkrankung, nach dem Stadium C0 ohne sichtbares Zeichen.
Das Stadium C1 wird oft als kosmetische Beeinträchtigung wahrgenommen. Es kann dennoch mit funktionellen Symptomen einhergehen, und sein Vorhandensein signalisiert den Eintritt in das klinische Spektrum der Venenerkrankung, selbst in einem frühen Stadium.
Außerhalb der Indikation der HIFU-Behandlung
Das Kaliber der Teleangiektasien bestimmt ihre Versorgung. Diese intradermalen Läsionen kleiner als 1 Millimeter erfordern Techniken, die ihrer Feinheit angepasst sind, etwa die Sklerosierung oder den transkutanen Laser.
Sie liegen außerhalb der Indikation der HIFU-Behandlung, die auf Stammvarizen abzielt, insbesondere auf den Reflux in den Saphenastämmen. Diese Grenze zu ziehen, ist kein Vorbehalt, es ist eine Präzisierung. Die HIFU-Behandlung befasst sich mit dem Reflux in großkalibrigen Venen, nicht mit intradermalen Erweiterungen. Diese ausdrücklich formulierte Eingrenzung der Indikation beschreibt ebenso, was die Modalität nicht behandelt, wie das, was sie behandelt.
Périmètre de cette page
Diese Seite behandelt:
- Die Definition der Teleangiektasien als intradermale Venenerweiterungen kleiner als 1 Millimeter
- Die Segmentierung oberflächlicher Venen nach Kaliber
- Die Klassifizierung im Stadium C1 der CEAP
- Die Abgrenzung gegenüber der Indikation der HIFU-Behandlung
Diese Seite behandelt nicht:
- Die gesamte Venenpathologie → siehe Chronische Veneninsuffizienz
- Stammvarizen und ihre Behandlung → siehe HIFU-Behandlung von Krampfadern
- Den Rahmen der nicht-chirurgischen Versorgung → siehe Nicht-chirurgische Behandlung von Krampfadern